Nationalparks im Westen der USA
Liebe Reisefans,
kennen Sie schon den naturreichen Westen der USA? Ich möchte Ihnen heute eine traumhaft schöne Route durch die Nationalparks des Landes näher bringen. Unsere Tour beginnt mit dem Flug nach Los Angeles. Holen Sie dort Ihren Mietwagen ab und starten Sie in Richtung Osten auf die Interstate 40. Auf der siebenstündigen Autofahrt werden Sie die lebhafte Millionenstadt Los Angeles hinter sich lassen und bereits nach kurzer Zeit die Veränderung der Landschaft spürbar feststellen.
Der Grand Canyon ist einer der ältesten Nationalparks der USA und wurde in den letzten Millionen Jahren durch den Colorado River geschaffen.
Der Ort Flagstaff am Südrand des Grand Canyon ist ein geeigneter Ausgangspunkt für Ihre Besichtigungstour.
Finden Sie hier unsere Angebote für Übernachtungen am Grand Canyon
Im Ort gibt es die gängigen Schnellrestaurants und den Grand Canyon Airport, was mich direkt zu meinem ersten Highlight überleitet: Ein Flug über den Grand Canyon. Sie haben die Möglichkeit in einem 45minütigen Flug den Grand Canyon von oben zu bestaunen! Hierbei können Sie wählen, ob Sie mit dem Helikopter oder mit einem 6-sitzigen Flugzeug fliegen möchten. Fotoapparat nicht vergessen, denn dies ist ein einmaliges Erlebnis zumal die Schluchten und Wände des Canyon morgen wieder ganz anders als noch heute aussehen. Ein weiterer Tipp ist, den Flug für den frühen morgen oder späten Nachmittag zu buchen denn hier ist das Licht am schönsten.
Auch zu Fuß lässt sich der Park erkunden. Nutzen Sie für größere Distanzen innerhalb des Parks einfach die Besucherbusse, die gratis verschiedene Routen und Gebiete des Parks durchfahren.
Beim Eintritt in den Park kaufen Sie am Besten gleich ein Ticket, welches für alle Parks gilt, denn unsere Tour durch die Nationalparks des Westens geht weiter….
Auf dem Weg zum Bryce Canyon, den viele wegen seiner roten, orangefarbenen und weißen Sedimente für noch schöner halten als den Grand Canyon, habe ich noch einen ganz besonderen Tipp: Machen Sie Halt am Antelope Canyon der Navajo Indianer. Dieser liegt auf der Strecke nach Page vor dem Lake Powell. Der Antelope Canyon befindet sich im Privatbesitz der Navajo Indianer. Von Page aus können Sie an geführten Touren zu Fuß durch den unterirdischen Canyon teilnehmen, wenn dieser trocken ist. Sind Regenfälle angekündigt, wird wegen drohender Flutung des Canyons keine Tour angeboten. Während dieser ca. 45minütigen Tour, die Sie wegen des günstigen Lichteinfalls am Besten um die Mittagszeit unternehmen, werden Sie in kleinen Gruppen hinab in den Canyon steigen und im Inneren immer tiefer in die atemberaubend geformte Höhle gehen.
Nach diesem großartigen Erlebnis geht die Fahrt weiter die Route 89 Richtung Nordwesten in den Bundesstaat Utah zum Bryce Canyon. Der Bryce Canyon ist anders als andere Canyons, weil er nicht durch einen Fluss gebildet wurde – wie z.B. der Grand Canyon – sondern die Strukturen, die bizarren Felsnadeln gleichen, durch Wind, Wasser und Eis geformt wurden und einem überdimensionalen Amphitheater ähneln.
Der Park bietet zahlreiche Wanderwege unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. 13 Aussichtspunkte können angefahren werden, wobei besonders im Hochgebirge, wo die Luft dünner wird, auf die richtige Kleidung und ausreichend Flüssigkeit geachtet werden sollte. Hier haben Sie die Gelegenheit im Hochsommer noch schneebedeckte Gipfel zu finden und zu besteigen.
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Wenn Sie jetzt eine kleine Auszeit von Canyons brauchen, empfehle ich Ihnen eine Weiterfahrt nach Las Vegas mit Aufenthalt von 2 oder 3 Nächten dort. Spätestens jetzt werden Sie einen bunten Kulturschock erleben: Riesige Casinos in noch größeren Hotels, Hochzeitskapellen, Reizüberflutung und Kitsch bringen Sie zum Staunen. Wandern Sie hier den Strip entlang, schauen Sie sich die großen Hotels an und stellen Sie Ihr Spielerglück auf die Probe.
Die Fountains of Bellagio, die berühmte Wassershow mit Musik vor dem Hotel Bellagio, besuchen sie am Besten wenn die Sonne bereits untergegangen und alles spektakulär beleuchtet ist.
Ein Tipp für Hotelfans: die Hotels sind zum Großteil miteinander verbunden, sodass Sie z.B. vom MGM Grand direkt zum gegenüberliegenden Hotel New York New York gelangen können. Wenn Sie weite Strecken nicht zu Fuß zurücklegen wollen, nutzen Sie die Monorail. Dies ist eine vollautomatische Einlinienbahn, die Touristen entlang des Strips chauffiert und ihre Stationen in verschiedenen Hotels hat.
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Mindestens ein weiterer Nationalpark sollte auf dem Weg an die Westküste noch besucht werden. Ich empfehle Ihnen den Sequoia Nationalpark. Die schöne und unberührte Wildnis ist ebenso bewundernswert wie die großen Riesenmammutbäume.
Nach ein paar Minuten Fußmarsch (Achtung Schuhwerk!) finden Sie den „General Sherman Tree“, den größten lebenden Baum der Erde. Hinter den 11m Durchmesser des Baumstamms kann problemlos ein gewöhnlicher Stadtbus verschwinden. Auch die anderen Bäume der Gattung Sequoiadendron giganteum sind sehenswert und lassen uns Menschen bei unserer Wanderung durch den Park wie Zwerge erscheinen.
Das Gebiet des Parks liegt zwischen 412 m bis 4.418 m Höhe. Wenn Sie mit dem Auto nach oben fahren, werden Sie einige Zeit Serpentinen fahren, also Reisetabletten nicht vergessen. In der Nähe des Sequoia Nationalparks liegt die Stadt Fresno mit einigen Hotels, die sich hervorragend als Unterkunft für die kommende Nacht eignen.
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Nun, da Sie die wunderschöne Natur und die atemberaubende Vielfalt des „Wilden Westens“ kennen gelernt haben, wird es Zeit für einen Besuch der Westküste. Bereisen Sie Städte wie San Francisco, Santa Barbara und nehmen Sie sich etwas Zeit für Los Angeles. Wenn Sie nach der anstrengenden Tour noch etwas Erholung suchen, empfehle ich Ihnen einen Anschlussaufenthalt in San Diego oder einen Weiterflug nach Hawaii.
Ich wünsche Ihnen schönes Fernweh,
Ihre Anke Brettnich
23. Juli 2009








Hallo Frau Brettnich,
vielen Dank für den Blog mit den ganzen tollen Tipps.
Ich werde im Oktober in der Gegend sein und ganz sicher Ihren Artikel mitnehmen um mir ein paar der beschriebenen Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Viele Grüße aus Nürnberg,
Thomas.
Sehr geehrte Frau Brettnich,
mit Begeisterung haben wir Ihren Blog gelesen.
Wir überlegen auch schon sehr lange ob wir uns mal die Nationalparks in den USA anschauen wollen.
Dank ihrem Blog sind wir der Entscheidung in die USA zu reisen auf jedenfall ein Stück näher gerückt.
Vielen Dank für die schönen Anregungen und Tipps.
Viele Grüße aus Riedstadt,
Julia und Volker
Sehr geehrte Frau Brettnich,
vielen Dank für Ihren informativen Blog! Wir haben vor im September in die USA zu reisen und planen bereits eine ähnliche Reisroute….
Dank Ihrer Anregungen ist es mir gelungen, meine Familie zu überzeugen die Reise um einige Tage zu verlängern!
Herzlichen Dank und liebe Grüße
C. Kunert