Wussten Sie schon? Soziale Netzwerke beeinflussen den eTourismus.

informationVor wenigen Wochen trafen sich 16 Experten auf der schönen kanarischen Insel Teneriffa, um sich über die Zukunft des eTourismus auszutauschen. Initiatoren dieses wichtigen Treffens waren zum Einen Tourismuszukunft, Institut für eTourismus und die Thomas Cook AG, Bereich eCommerce. Unter dem Titel “Information, Kommunikation und Innovation – Chancen für den Tourismus erkennen und nutzen” wurde heiß diskutiert und angestrengt nachgedacht, sodass zum Ende dieses 4-tägigen Treffens ein Thesenpapier von großem Wert entstanden ist.

Wussten Sie zum Beispiel schon, dass soziale Netzwerke wie Wer-kennt-wen, myspace oder facebook sogar in der Tourismuswelt einen hohen Stellenwert einnehmen? Die Experten Daniel Amersdorffer, Florian Bauhuber, Thomas Fleck, Uwe Frers, Michael Grillhösl, Christian Kolb, Jochen Krisch, Reinhard Lanner, Jens Oellrich, Oliver Puhe, Dr. Oliver Rengelshausen, Jörg Schlottke, Daniel R. Schmeisser, Roy Uhlmann, Matthias Weckermann, Manuel Weinhold haben sich zu diesem Thema sehr intensiv Gedanken gemacht und ich stelle Ihnen gerne das Ergebnis vor:

Die Entwicklungen der sozialen Netzwerke haben dazu geführt, dass Internetnutzer an den Inhalten des Internets mitwirken und miteinander kommunizieren. Denken Sie nur an die vielen Möglichkeiten, mit denen Sie aktiv mit Ihren Freunden und Bekannten in studivz oder facebook in Verbindung treten können. Beziehungen zwischen Menschen werden damit nicht mehr nur in der Realität, sondern auch virtuell  abgebildet. Im Tourismusbereich führen die sozialen Netzwerke dazu, dass Urlauber miteinander über touristische Leistungen sprechen und ihre eigenen Eindrücke zu touristischen Leistungsträgern im Internet veröffentlichen. Damit sind vordergründig Communities wie holidaycheck oder tripsbytips gemeint. Auf diesen Plattformen können Sie Hotels frei bewerten und Reiseempfehlungen abgeben. Was früher einmal am Stammtisch erzählt wurde, ist jetzt im Web für alle Freunde und oft auch darüber hinaus sichtbar. Diese vom Urlauber erstellten Informationen zu touristischen Angeboten in den sozialen Netzwerken machen das Angebot, d.h. die Qualität der Leistung (z.B. Hotel) transparent.

Vollkommene Angebotstransparenz führt unweigerlich dazu, dass qualitativ schlechte Anbieter unter Handlungsdruck kommen. Sie müssen entweder mit schlechten Buchungszahlen leben und laufen Gefahr nicht mehr überlebensfähig zu sein oder sind gezwungen die Qualität, genauer gesagt ihr Preis-Leistungsverhältnis dem Marktumfeld anzupassen. Sehr gut für den Urlauber, denn in Folge dessen verändern sich nicht nur die einzelnen Hotels, Orte oder Zielgebiete sondern ebenso Touristenströme, d.h. die touristische Praxis. Gäste reisen immer schon aufgrund von Empfehlungen von Freunden und Bekannten – nun ist es möglich, genau dies im Internet abzubilden, was eine Vervielfältigung der Gespräche und somit einer Wirksamkeitssteigerung gleichkommt.

Durch ein aktives Mitwirken Ihrerseits können auch Sie zukünftig auf die Qualität der Urlaubsangebote Einfluss nehmen. Sammeln Sie Ihre Urlaubseindrücke, bewerten Sie Zielgebiete oder empfehlen Sie an Freunde weiter!

In diesem Sinne einen schönen Tag noch!

Karoline Gierke

1 Kommentar auf "Wussten Sie schon? Soziale Netzwerke beeinflussen den eTourismus."

  1. [...] Sie schon?” zur zukünftigen Entwicklung des Tourismus vor. Im vorangegangenen Artikel “Soziale Netzwerke beeinflussen den eTourimus” ging es darum, wie die Meinungen, die im Internet in verschiedenen Communities kursieren, [...]

Einen Kommentar schreiben

Comment Spam Protection by WP-SpamFree