Ostküstenreise durch Australien – Fraser Island
Liebe Urlaubsfreunde,
das nächste Ziel unserer Ostküstenreise ist die Sandinsel „Fraser Island“. Von Hervey Bay, einer kleinen Stadt, etwa 300 km südlich von Brisbane, können Sie eine Fähre nach Fraser Island nehmen. Dies ist die größte Sandinsel der Welt. Auf der Insel gibt es fast zweihundert Süßwasserseen, die ein extrem sauberes und klares Wasser aufweisen.
Die Landschaft, der 124 km langen und bis zu 25 km breiten Insel wird geprägt durch Hügel, Täler, Seen und Regenwälder. Die Dünen von Fraser Island besitzen eine Höhe von bis zu 250 Metern. Auf der Insel befinden sich sowohl Resorts, als auch zahlreiche Campingplätze.
Ich empfehle Ihnen eine Tour in einem Allradbus zu buchen. Sie werden es nicht bereuen.
Meine Freundin und ich konnten es kaum erwarten, die Sandinsel zu sehen. Mit der Fähre angekommen, haben wir unseren Guide kennen gelernt. Ein unglaublich lustiger und erfrischender Australier. Wir sind also mit unserem Allradbus aufgebrochen und gleich nach 15 Minuten im Sand stecken geblieben. Die Straßen auf Fraser Island sind unberührt und bestehen nur aus Sand. Da es seit längerer Zeit nicht mehr geregnet hatte, war der Sand besonders weich. Alle mussten helfen, den Bus anzuschieben. Die Fahrt auf der Insel war äußerst holprig und abenteuerlich.
Unser erster Stopp war der berühmte „Lake Mckenzie“. Sein kristallklares, türkisfarbenes Wasser und sein weißer Sand verwandeln ihn in einen paradiesischen Ort.
Der nächste Stopp führte uns zur Touristenattraktion auf der Insel, der „Eli Creek“. Das ist der größte Frischwasserfluss auf Fraser Island. Eli Creek soll der berühmteste und bekannteste Touristenmagnet auf der Insel sein. Ihr Guide wird mit Ihnen durch das kristallklare Wasser waten und Ihnen anbieten, in dem kühlen Nass schwimmen zu gehen.
Unsere Fahrt ging weiter, vorbei am „Maheno Wrack“, einem gestrandeten Schiffswrack, welches niemals gehoben werden konnte; über die „Coloures Sands“, Sandsteinberge in den verschiedensten Farben bis hin zu den „Champagne Pools“. Die Champagne Pools sind natürliche Becken, die vom Meerwasser immer wieder durch die Wellen aufgefüllt werden. In diesen Pools ist es erlaubt, schwimmen zu gehen.
Unser letzter Stopp war der „Indian Head“. Der Indian Head ist einer der wenigen Felsen auf der Insel. Von dort oben haben Sie die Möglichkeit Rochen und Mantarochen zu beobachten.
Diese Tour war sehr informativ und interessant. Unsere Gruppe war sehr sympatisch und der Guide echt super. Sie sollten sich diese Tour auf gar keinen Fall entgehen lassen.
10. März 2010









