Südafrika – Reiseberichte über die Garden Route

Liebe Urlaubsfreunde,

hier die Fortsetzung meines Reiseberichtes über Südafrika. Bei meinem heutigen Blogeintrag werde ich über ein paar interessante Orte der Garden Route berichten.

Die Garden Route kann sicherlich zu den Traumzielen des Kontinents Afrikas gezählt werden. Sie besticht durch eine grandiose Landschaft mit interessanten Sehenswürdigkeiten und dem schönen Indischen Ozean. Die Garden Route verläuft von Hermanus am Westkap bis nach Port Elizabeth am Ostkap. Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter und individuelle Besonderheiten.

Knysna beispielsweise ist ein Paradies für jeden Austern Liebhaber. Plettenberg Bay mit seinen wunderschönen Badestränden und zuletzt Jeffreys Bay, von dem wohl schon jeder Surfer geträumt hat. Auf dem schmalen Küstenstreifen der Garden Route werden Sie überraschend viele Wälder, Flüsse, Bäche sowie warme Lagunen, schöne Sandstrände, schroffe Klippen und Berge finden. Die einzigartige Kombination aus Küste, grüner Tiefebene, Bergen und einer artenreichen Pflanzenwelt überzeugen jeden Besucher.

Unser erster Stopp führte uns nach Jeffreys Bay. Jeffreys Bay erinnert mit 20.000 Einwohnern eher an eine Kleinstadt. Der Badeort ist ein weltweit beliebtes und bekanntes Surfgebiet. Die optimalen Surfbedingungen sind zwischen Mai und August zu finden, dort gibt es bis zu drei Meter hohe Wellen. Im Juli kommt jeder, der im Surf Sport Rang und Namen hat nach Jeffreys Bay, um an dem Billabong Country Feeling Surf Classic Festival entweder als Surfer oder als Zuschauer teilzunehmen. Während der Billabong Pro Championships entwickelt sich die Kleinstadt zu einer einzigen Partymeile. Einmal auf der perfekten Welle reiten, das ist wohl der Traum von jedem Surfer. In Jeffreys Bay angekommen checkten wir in dem Surferhotel „African Perfection“ direkt am Meer ein. Von unserer Terrasse aus hatten wir einen unbeschreiblichen Ausblick auf die Meter hohen Wellen und das kristallklare Wasser. Bei so einem schönen Anblick hielten wir uns nicht lange in den Zimmern auf.

Wir unternahmen einen Spaziergang an dem kilometerlangen Sandstrand. Nach unserem Spaziergang wollte sich mein Bruder unbedingt ein neues Surfboard kaufen. Also fuhren wir in die Shopping Meile, um ihm eins zu besorgen. Bei der Gelegenheit kaufte ich mir gleich einen neuen Billabong Bikini. Zurück am Hotel stürzte sich mein Bruder direkt in die Fluten. Es hat sehr viel Spaß gemacht ihm dabei zuzuschauen. Als es langsam dunkel wurde beschlossen wir in dem hoteleigenen Restaurant zu essen. Nach dem Essen fielen wir alle müde in die Betten. Der nächste Morgen weckte uns mit Sonnenstrahlen. Wir fuhren an den Strand, um zu entspannen. Vom Strand aus beobachteten meine Eltern und ich die Surfer. Am Nachmittag kehrten wir zurück zum Hotel.

Bevor wir zum Abendessen aufbrachen, sind mein Bruder und ich zum Schlussverkauf in die Billabong Läden gefahren. Mit sehr vielen Tüten und guter Laune kamen wir zum Hotel zurück. Von einem Surfer hatte mein Bruder den Tipp bekommen, in einem Fischrestaurant namens „The Walskipper“ essen zu gehen. Das war ein echtes Erlebnis. Es wurde nicht wie in einem normalen Restaurant an einem Tisch mit Stühlen auf Fließen oder Teppichboden gegessen, sondern auf Bänken an einem Tisch im Sand. In der Mitte standen mehrere Tische, auf denen sich frisches Brot, Dips und Tee befanden. An der linken Seite war ein riesiger Grill aufgebaut, an dem mehrere Köche frisches Essen zubereiteten. Das Ambiente in dem Restaurant war toll. Einen fantastischen Ausblick hat man zudem, denn „The Walskipper“ befindet sich direkt am Clapton Beach zwischen Jeffreys Bay und Aston Bay. Sie werden dort nicht nur Touristen finden, sondern auch viele Einheimische. Jedoch ist es empfehlenswert einen Tisch zu reservieren, da das Restaurant meist ausgebucht ist.

Nach dem leckeren Essen fuhren wir zu unserem Hotel zurück. Während der Fahrt bemerkte ich plötzlich, dass uns ein Auto verfolgte. Egal in welche Straße wir einbogen oder wie schnell wir fuhren, das Auto blieb hinter uns. Langsam bekamen wir es doch mit der Angst zu tun. Schnell fuhren wir weiter und bogen in die Straße zu unserem Hotel ein. Da dies eine Sackgasse war blieb das Auto am Anfang der Straße stehen. Wir sprangen schnell aus dem Auto und rannten in das Hotel. Unser Verfolgerauto drehte und fuhr fort. Wir waren alle froh darüber, heil in dem Hotel angekommen zu sein. Der Abend verging und der Morgen brach an. Direkt zogen wir uns unser Schwimmzeug an, um ein letztes Mal in Jeffreys Bay schwimmen beziehungsweise surfen zu gehen. Es waren nicht viele Leute am Strand, somit hatten wir unsere Ruhe und konnten schön entspannen.

Gegen Vormittag packten wir unsere Koffer und fuhren weiter in Richtung Plettenberg Bay. Dort checkten wir in die Starfish Guest Lodge ein. Eine traumhafte Lodge, die nur 2 Minuten vom Robbery Strand entfernt liegt, einen eigenen Pool besitzt und von einer faszinierenden Landschaft umgeben ist. Plettenberg Bay zählt zu den wohl bekanntesten und schönsten Badeorten in Südafrika. Der Ort ist nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei vielen Touristen bekannt. Er gilt als vornehmer Badeort mit zahlreichen Luxusvillen. Plettenberg Bay ist der Juwel der Garden Route. Ruhig, idyllisch, gastfreundlich und ganz Besonders präsentiert er sich gegenüber seinen Urlaubern. Portugiesische Entdeckungsreisende nannten die Bucht „Bahia Formosa“die hübsche Bucht. Die Einheimischen, sowie die internationalen Urlauber nennen den schönen Urlaubsort mit endlos goldenen Stränden, malerischen Lagunen und blau-türkisem Wasser einfach nur „Plett“. Die kilometerlangen Sandstrände laden Sie zum entspannen und spazieren gehen ein. In der Bucht von Plettenberg Bay tummeln sich viele Delfine und Wale.

Der Ort kann sich als die Metropole der Walbeobachtung bezeichnen. Die gigantischen Meeresbewohner tummeln sich zum Teil nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Sie können diese faszinierenden Tiere von den Aussichtspunkten der Robbery- und Keurboomstrände beobachten. Die Wale halten sich von Mitte Mai bis Februar in den Buchten auf. Obwohl man Wale oft vom Strand sehen kann, ist es von Vorteil, sie von einem erhöhten Punkt mit Blick auf das Meer zu beobachten. Nachdem wir in der Lodge eingecheckt hatten, stiegen wir direkt in das Auto, um die Umgebung zu entdecken. Es war eine wunderschöne Fahrt durch die Natur. Zurück in der Lodge zogen wir uns unser Schwimmzeug an und liefen an den Strand. Dort machten wir einen langen Spaziergang und sonnten uns danach. Den Abend ließen wir in einem schönen Restaurant direkt am Strand ausklingen.

Unsere Reise ging weiter nach Mossel Bay. Die 35.000 Einwohnerstadt präsentiert sich dem Urlauber als komfortabler Urlaubsort. Die Bucht von Mossel Bay hat einen unglaublichen Reichtum an Muscheln vorzuweisen.

Nachdem Bartholmeus Diaz im Jahre 1488 das Kap erfolgreich umsegelt hatte, legte er eine muschelreiche Bucht an, die tatsächlich später Mossel Bay getauft wurde. Die kleine Muschelstadt hat eine besondere Lage auf einer faszinierend schönen Halbinsel, die vom wohl temperierten Indischen Ozean umspült wird. Nach einer kurzen Fahrt erblickten wir die kleine Stadt und fuhren zu unserem Hotel „The Point Hotel“. Es lag direkt an Felsklippen und bot uns einen unglaublichen Blick auf das tosende Meer. An den Klippen entdeckten wir die vielen Muscheln.

Wir ließen den Tag entspannt angehen und fuhren durch die Stadt und danach an den Strand. Dieser erwies sich jedoch als Pleite. Er war sehr klein und wurde von Raffinerieanlagen umgeben. Wir machten ein kleines Picknick und fuhren zurück zu unserem Hotel. Am Abend aßen wir in einem schönen Restaurant. Wir hatten Glück und fanden einen Platz auf der Terrasse.

Einen Kommentar schreiben

Comment Spam Protection by WP-SpamFree